Kirchen und Kino:Die Saat des heiligen Feigenbaums

Nachricht 11. Februar 2026

Ein iranischer Jurist wird zum Untersuchungsrichter am Revolutionsgericht in Teheran berufen, was auch das Unterschreiben von Todesurteilen beinhaltet. Während der blutigen Proteste gegen den Tod der Jugendlichen Jina Mahsa Amini im September 2022 kommt es jedoch auch innerhalb der Familie zu Spannungen. Als die Waffe des Richters verschwindet, glaubt er, dass eine seiner Töchter dahintersteckt, und beginnt seine Angehörigen zu terrorisieren. Ein zuerst im gemächlichen Tempo sorgsam erzähltes Familiendrama, das sich zusehends zum Paranoia-Thriller wandelt, der in ein intensives Finale mündet.

Der preisgekrönte Filmemacher Rasoulof zeigt, wie totalitäre Regime neben den offensichtlichen Gräueltaten auch Individuen korrumpieren und Familien zerstören. (DE/FR/IR 2024)

Sehenswert ab 16. Mit einer Einführung zu Beginn.